Erhard Schümmelfeder

 
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Erhard Schümmelfeder, westfälischer Geschichtenerzähler
 

Über den deutschen Satiriker Erhard Schümmelfeder ist bis heute nur sehr wenig bekannt. Fest steht, dass der Geschichtenerzähler am 29. Dezember 1854 in der ostwestfälischen Stadt Beverungen an der Weser geboren wurde.






Er hatte eine harte Kindheit und konnte bis zu seinem sechsten Lebensjahr weder schreiben noch lesen.  



Um dem strengen Grundschuldrill zu entgehen, floh Erhard Schümmelfeder Hals über Kopf nach Sibirien, wo er Monate später von Agenten des Kultusministeriums aufgegriffen und zur Zwangseinschulung in die Heimat überführt wurde.
 
 
Er war ein tagträumender Schüler, verweigerte oft die Hausaufgaben, wollte trotz Strafandrohung seiner verzweifelten Mutter kein katholischer Messdiener werden und drückte sich, wo er nur konnte. Nach einem tadelswerten Schulabschluss verweigerte er zum Kummer seines Vaters den Militärdienst. Seine Verweigerungshaltung gegen jede irdische Erscheinungsform, die ihm Kopfschmerzen verursachte, lässt den Schluss zu, dass sein Reich nicht von dieser Welt war.

Auch bei der Arbeit drängte er sich verständlicherweise nie vor. Da er keine Stelle fand, bei der er es länger als eine Woche aushielt, lungerte er oft in der Gegend herum und verdiente sich als Knecht auf einigen Bauernhöfen seine Mahlzeiten, die er mit großem Appetit zu sich nahm.



"Mit dem war nicht viel los", erinnerte sich einer seiner Brotherrn. "Kam morgens verschlafen als Letzter auf den Kartoffelacker und warf abends als Erster den Spaten in die Furche, um sofort in die nächste Bücherei zu laufen. Solche Brüder rauchen wir Westfalen in der Pfeife."

 
 
Immer wieder trieb es Erhard Schümmelfeder in die weite Welt hinaus. Zahlreiche Reisen führten den Rastlosen Hals über Kopf nach Nord- und Südamerika, Afrika, Indien, Absurdistan, Australien, in die indonesische Inselwelt sowie in den Kreis Höxter (Regierungsbezirk Detmold). Was er in der Fremde zu finden hoffte, bleibt unklar. Suchte er Weite, Abenteuer, Bildung, die letzte Wahrheit vielleicht? Wir wissen es nicht.
 
  
 
Bekannt ist allerdings, dass der Autor einige Hundert Geschichten verfasste, in denen er sein Lieblingsthema, die Doofheit in der Welt, mit flammender Leidenschaft behandelte. Er schoss seine literarischen Brandpfeile gegen sorgsam ausgesuchte Politiker, Soldaten, Rechtsradikale, Spitzel, Pfaffen, Lehrer, Ausbeuter, Adlige, Jäger, Tierquäler, Umweltsünder, Steuersünder, Rennfahrer, Boxer, Springreiter, Fußballer, Künstler, Weltstars, Weltstarfans und allerlei zwielichtige Gutverdiener des öffentlichen Lebens, deren Fehler er mit nie erlahmendem Eifer anprangerte.

 
Gern hätten wir Erhard Schümmelfeder gefragt, was ihm denn zur Last gelegt werden könne, aber da er, nachdem seine Geschichte "Die Ermordung meiner Frau" auf der Internetplattform neobooks von Platz 1 auf Platz 2 sank, mit unbekanntem Ziel verreiste und nie, nie, nie wieder zurückkehrte, müssen wir annehmen, dass er selbst keine Fehler hatte.
 
Mal ehrlich: Was soll man davon halten?


Veröffentlichungen:

"Das Ende der Unendlichkeit", Roman
"Picknick in Plunderland", Roman
"KESS", Erzählungen
"Seltener Besuch", Roman
"Brain", Geschichten
"Die Schule der Alleskönner", Roman
"Die goldene Münze", Geschichten
"Komische Leute", Satiren
"Figuren eines Spiels", Erzählungen
"Das Klingeln des Telefons am Abend", Novelle
"Ninifee oder Sieben Jahre Stubenarrest", Roman
"Argumente der Anklage", Erzählungen
"Warnung vor dem Hund", Erzählung
"Der Treppenwolf", Grotesken
"Mad Moiselle oder Das Sterbezimmer der Madame Duvalier", Roman
"Krieg im Frieden", Novelle
"Die Ideen des Herrn Pumkin", Roman
"Der gehirnerschütterte Herr Camenbert oder Das Weiße im Auge des fauchenden Löwen", Roman
"Wenig Geld", Enthüllungs-Geschichte
"Menschliche Regungen", Erzählungen
"Harry Christmas oder Der Bettler mit der Sense" Eine weihnachtliche Fußballade
u.a. Werke.


Ach, noch etwas: Das Lebensmotto des Autors lautete immer:

"Jeder darf denken, was er will, meinte schon Eulenspiegels Till."








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"Die Arbeitsweise des Dichters entspricht exakt der Arbeitsweise eines Vier-Takt-Motors: Ansaugen, Verdichten, Zünden - Auspuffen."
 
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